1000 Jahre Haltbarkeit von Daten – neue Datenträger soll es möglich machen
Die Sicherung von Daten auf DVD und CD birgt leider den Nachteil, dass diese Datenträger, möglicherweise nach 2 bis 5 Jahren nicht mehr lesbar sind. Was das bedeutet, sollte uns klar sein – unwiderruflicher Verlust unserer Daten.
Datensicherungsmethoden wie Online Datensicherung oder regelmäßige Back-Ups auf externe Festplatten sind eine Möglichkeit, Daten für die Ewigkeit festzuhalten.
Unter der Devise “write once, read forever”, hat ein US Unternehmen eine Lösung entwickelt, die die unendliche Haltbarkeit von Daten möglich machen soll.
Wie funktioniert die Datensicherung?
Das Medium ist ähnlich einer DVD, doch werden anstatt herkömmlicher Kunststoffe, wie wir Sie von der DVD oder CD kennen, mineralische Materialien als Trägerschicht verwendet. Den mineralischen Materialien hat die Disk wahrscheinlich auch Ihren Namen zu verdanken – DiamonDisc. Durch diese besondere und harte Beschaffenheit, ist ein sehr starker Laser notwendig, der die nötigen Markierungen in die Oberfläche brennt.
Wie lang halten die Daten?
Da die Daten quasi in die Oberfläche geritzt werden, gibt der Hersteller an, dass die Disk nahezu vor Abnutzung geschützt ist.
Was kostet diese Art der Datensicherung?
Billig ist das neue Datensicherungsverfahren allerdings nicht. Das Beschreiben einer einzelnen DiamonDisc 23 Euro. Das Endgerät zum Brennen ist für knappe 3340 Euro erhältlich, inkl. 150 DiamonDiscs.
Wer ist der Anbieter einer solchen Datensicherungsmethode?
Entwickelt wurde dieses Verfahren von der Universitätsausgründung Millenniata aus dem US-Bundesstaat Utah. Der Vertrieb erfolgt über die Firma Granberry
Alternative zur herkömmlichen Datensicherung?
Die DiamonDisc hat einen Nachteil, den die CD schon hatte oder noch hat – die Daten sind für immer auf der Disk gespeichert und somit nicht mehr veränderbar oder löschbar.
Durch die teuere Hardware und das Zubehör, wird dieses Gerät nur von wenigen Unternehmen genutzt werden. Wird das Gerät nicht günstiger und kommt somit in die Massenproduktion wird es wohl in 100 Jahren kaum noch ein Gerät geben, was die Daten lesen kann.
(Quelle www.spiegel.de November 09)















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