CRM Software – Vorsicht Datensicherung
Wie gut kennen Sie Ihre Kunden? Auf diese Frage würden sehr viel Unternehmer mit “sehr gut” antworten. Oftmals kennen Geschäftsführer selbst ihre wichtigsten Kunden nur sehr oberflächlich, denn bis vor kurzer Zeit waren einfach nicht die technischen Möglichkeiten gegeben, die ein effizientes Kundenmanagement ermöglichten. Diese Zeiten haben sich geändert. In den letzten Jahren hat sich eine Art Software auf dem Markt etabliert, die alle Potenziale um die Kundenbetreuung ausschöpfen kann. Von CRM-Systemen ist die Rede. Das Customer Relationship Management ist ein sehr modernes Werkzeug, das nur dank der fortschreitenden Technisierung des Internets und Mobilfunks Einzug halten konnte. Die Globalisierung und der immer stärker werdende Wettbewerb erfordern hier eine verstärkte Philosophie, bei dem der Kunde in den Mittelpunkt des Fokus rückt.
Es gibt sowohl kommerziell durch Softwareanbieter zur Verfügung gestellte Lösungen als auch Open Source CRM Systeme. Die Funktionalitäten sind aber meist identisch. So geht es vor allem darum, Informationen und Daten über die Kunden zu sammeln und zu qualifizieren. Im Prinzip handelt es sich bei einem CRM System um ein Informationssystem, das der Entscheidungsgrundlage dienen soll. Um dies an einem Beispiel zu präzisieren, soll die Auftragslage in einem Unternehmen herangezogen werden. Die Funktionalität im CRM System erlaubt es, Kundenumsätze je Auftrag zu sammeln und anzureichern. Je Kunde kann so der Gesamtauftragswert für einen vorher festgelegten Zeitraum spezifiziert werden. Das erlaubt dem Management einen Überblick über die besten, in diesem Fall umsatzstärksten Kunden. Mittels dieser Ergebnisse kann beispielsweise eine ABC-Analyse (Klassifizierung) der Kunden vorgenommen werden. Je nach eingestufter Wichtigkeit des Kunden kann dann der Betreuungsaufwand im Unternehmen entsprechend angepasst werden.
Doch auch weiterführende Informationen zum Kunden, wie zum Beispiel Umsatz, wirtschaftliche Situation, Bedarfe und Potenziale oder die Anzahl der Mitarbeiter können mitunter sehr nützlich sein. Es versteht sich von alleine, dass diese Daten sehr sensibel sind und entsprechend gut verwaltet und geschützt werden müssen. Diese Daten sind schließlich das interne Know-How des Unternehmens, auf dessen Grundlage wichtige Entscheidungen getroffen werden. Daher ist es zum einen wichtig, dass die Daten korrekt und vor allem akribisch gesichert werden müssen. Eine Datensicherungs- und Backupstrategie dieser elementaren Informationen lohnt sich also allemal.















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